Nun hat die Polizei die Ermittlungen in Zusammenhang mit dem tödlichen Unfall aufgenommen. "Zu den Ursachen des Unglücks können gegenwärtig noch keine Aussagen getroffen werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen“, bestätigt Polizeisprecher Peter Wojciak. Unterdessen ist die Arbeit in der Gießerei erst einmal eingestellt worden. "Wir sind schockiert und fassungslos, dass es zu diesem Unfall gekommen ist“, erklärte Torsten Tiefel, der Geschäftsführer der Silbitz Group GmbH. "Wir geben den Mitarbeitern alle Zeit, die sie brauchen“, betonte eine Sprecherin der Firma. Das Unternehmen fertig seit vielen Jahren Rotornaben und Getriebegehäuse für Windkraftanlagen. Allerdings war das Unternehmen mit über 300 Beschäftigten in der Corona-Pandemie in finanzielle Turbulenzen geraten und erst Anfang des Jahres von der Thüringer Silbitz Group GmbH übernommen worden.