Dank der Aussage von Zargaran konnten insgesamt 7 Mitglieder der Berliner Hells Angels zu lebenslanger Haft verurteilt werden. Experten schätzten die Verurteilung als harten Schlag gegen die organisierte Kriminalität ein. Auch Zargaran wurde wegen Mordes verurteilt. Nach sechs Jahren und 7 Monaten Haft kam er dann aber vorzeitig aus dem Gefängnis. Seitdem lebt "der Perser" wie sie ihn innerhalb der Gang nannten in einem Zeugenschutzprogramm. In seiner Freizeit hat er ein Buch geschrieben und mit den vermeintlichen Werten der Hell's Angels abgerechnet. In seinem Buch bezeichnet er die Vereinigung aks eine "dumme Idee". "Von Idioten für Idioten. Nichts davon war echt", gesteht der ehemalige Rocker. Doch auch er selbst sei lange geblendet gewesen. Für Zargaran gibt es nur 3 verschiedene Typen an Rockern. Die einen seien Sadisten, die andere Menschen gewaltvoll dominieren wollten. Dann gäbe es dort Kriminelle, die ihre Aktivitäten mit dem Eintritt in die Rocker-Gang absichern wollten und ganz zuletzt eine dritte Gruppe von Menschen, die Anerkennung und Zugehörigkeit suchen. Zu dieser Katergorie zählt Zargaran sich auch selbst. Nun jedoch könnte ihn seine Rolle als Verräter irgendwann das Leben kosten. Denn nach seiner Entlassung droht ihm die Rache der Höllenengel.