In ihrer jüngsten Studie "Working with Nature - Chief Scientists Group Report" kommen Bevan und seine Mitstreiter zu einem eindeutigen Ergebnis. Demnach sei ein Viertel aller Säugetierearten in England vom Aussterben bedroht. Außerdem seien die Bestände an vorrangigen Säugetier-, Vogel-, Schmetterlings- und Mottenarten, so stark zurückgegangen, dass sie nun bereits als am stärksten bedroht eingestuft werden müssen. Der Rückgang bewege sich in der Größenordung von rund 61 Prozent. Um dieser Entwicklung entgegenzutreten müsse man massiv an der Wiederherstellung natürlicher Lebensräume arbeiten. So schlagen die Autoren der Studie vor, dass man große Landstriche im gesamten Vereinigten Königreich verwildern lassen sollte, um der Natur eine Erholung zu ermöglichen. Das eine solche Maßnahme tatsächlich umgesetzt wird, scheint jedoch unwahrscheinlich.