Im Anschluss an den Raketentest soll das Schiff dann vom Hafen Seweromorsk aus gemeinsam mit weiteren Schiffen der russischen Nordflotte ein Manöver absolviert haben. Mittlerweile sei die Admiral Gorshkov auf dem Rückweg in ihren Heimathafen. Im Juli ist geplant, dass das Schiff an einer Militärparade in Sankt Peterburg teilnehmen könnte. Die getestete Zirkon-Rakete ist abgeblich mit die stärkste strategische Waffe der russischen Marine. Sie erzeugt nach dem Abschuss eine Wolke aus Plasma, die die Strahlen von Radiofrequenzen absorbiert. So kann die Rakete von Radargeräten nicht aufgespürt werden. Die Rakete ist dabei in der Lage eine Nutzlast von bis zu 300 Kilogramm zu tragen und während des Fluges Geschwindigkeiten von mehreren tausend Stundenkilometern zu erreichen. Ihre Reichweite soll rund 1.000 Kilometer betragen. In den letzten Monaten mussten die russische Marine im Krieg in der Ukraine allerdings den Verlust einiger Schiffe hinnehmen. Unter anderem war der Raketenkreuzer "Moskwa" versenkt worden. Doch offenbar hat der Kreml bereits die Konstruktion neuer Schiffe in Auftrag gegeben.