In den letzten Monaten waren mehrere russische Oligarchen in mysteriöse Todesfälle verwickelt. Deshalb besteht eine Vermutung, dass es sich als Suizide getarnte Morde handeln könnte. Zu den Opfern gehörten unter anderem Alexander Tjuljakow. Der stellvertretender Generaldirektor von Gazprom hatte sich am Tag nach der Invasion in der Ukraine erhängt. Wenig später traf es dann den ehemalige Gazprom-Manager Leonid Schulman, den man erhängt in seinem Badezimmer gefunden hatte. Beide Männer hatten Abschiedsbriefe hinterlassen. In England war der Oligarch Mikhail Watford in der Garage seiner Villa tot aufgefunden worden. Dieser hatte sich erhängt. Weiter ging es dann mit dem Tod des Oligarchen Wassili Melnikow. Dieser hatte angeblich zunächst seine Frau und zwei Kindern in seinem Anwesen in Nischni Nowgorod getötet. Anschließend erschoss er sich dann selbst. Im April gab es einen ähnlichen Fall, bei dem der ehemalige Vizechef der Gazprom-Bank, Waldislaw Awaew, ebenfalls zunächst Frau und Kinder und dann sich selbst getötet habe. In vielen dieser Fälle sind weiterhin noch einige Fragen offen.