"Heute Nachmittag haben wir Informationen erhalten, dass eine Eisenbahnbrücke zwischen Melitopol und Tokmak gesprengt wurde.", heißt es auch auf der Webseite der lokalen Medien. "Die Explosion fand in dem besetzten Dorf Liubymivka statt. Diese Eisenbahnlinie wurde von den Russen benutzt, um Waffen und militärische Ausrüstung per Zug an die Front zu bringen", steht in dem Text.
Und die ukrainische Armee meldet weitere Erfolge. So soll eine russische Militärlogistikbasis in Melitopol attackiert worden sein. Dies bestätigt der Bürgermeister von Melitopol, Ivan Fedorov, auf seinem Kanal bei Telegram: "Zwischen 3 Uhr und 5 Uhr gab es über 30 Angriffe auf eine einzige Militärbasis." Dabei sei die attackierte Anlage "außer Gefecht gesetzt" worden. Dort sollen Munition und schwere Waffen gelagert gewesen sein. Außerdem seien bei der Attacke wohl auch fünfzehn russische Kampfflugzeuge zerstört worden. Noch immer würden die Anlagen zum Teil in Flammen stehen. Ob und wie viele Todesopfer der Angriff gefordert hat, ist im Augenblick allerdings noch nicht bekannt.