Klimatologisch gesehen befinden wir uns noch nicht absolut im Hochwinter. Denn der Januar und der Februar sind die kältesten Monate des Jahres. Gleich haufenweise liegen die nächtlichen Rekordwerte in diesen beiden Monaten bei unter minus 20 Grad. Auch Werte von unter minus 30 Grad hat es in der Vergangenheit im Januar schon mal gegeben. Dieses Jahr könnte ganz anders sein - und das wird heftig!
Auf der anderen Seite probte im ersten Monat des Jahres auch immer mal wieder der Frühling seinen Einstand. Selbst Tageshöchstwerte von knapp 20 Grad plus finden sich in der Wettergeschichte des Januars. Zwischen Minimum und Maximum also ein fetter Unterschiedeine von über 50 Grad. Die Wetterereignisse im Januar können also extrem ausfallen. Wäre Weihnachten erst im Januar, dann wäre es zur Bescherung deutlich häufiger weiß als im Dezember. Denken wir nur zurück an den Januar 2019 als sich die Schneemassen im Alpenraum meterhoch auftürmten. So sind im Nordstau der Alpen aufsummiert teilweise über 10 Meter Neuschnee zusammen gekommen mit einer sehr angespannten Lawinensituation.