Zuletzt hatte sich Karl Lauterbach in diesem Zusammenhang auch mit dem aktuellen Justizminister Marco Buschmann beraten. Dabei ging es um mögliche Maßnahmen für das neue Infektionsschutzgesetz. Die jetzige Fassung dieses Gesetzes wird im September 2022 auslaufen. "Wir werden sehr schnell zu Regelungen kommen, die die Bürger im Herbst und im Winter besser schützen", verspricht Lauterbach. Doch dazu müsse man auch abklären, welche Maßnahmen im rechlichen Sinne möglich seien. Im Zusammenhang mit dem Bericht der Expertenkommission über die Corona-Maßnahmen im Verlauf der bisherigen Pandemie zeigt sich Lauterbach in einigen Punkten selbstkritisch. "Wir haben damals nicht die perfekten Daten gehabt", gibt Lauterbach zum Beispiel zu. Deshalb habe man sich nun im Kabinett auch auf eine verbesserte Datenerfassung geeinigt. Dafür wurden sowohl finanzielle Mittel bereitgestellt, als auch Vorgaben gemacht, welche zusätzlichen Daten in der Pandemie Sinn machen. Aktuell arbeite man an den bundesweiten Mindeststandards für die deutschen Pflegeeinrichtungen. Bis zum Herbst will Lauterbach vor allem die noch bestehenden Impflücken schließen und den schnelleren Einsatz von Covid-Arzneimitteln fördern.