"Um stabile Ernten zu gewährleisten, ist die Verfügbarkeit von Düngemitteln essentiell. Wir brauchen Gas für die Erzeugung von Stickstoffdünger." Sollte dieser nur noch eingeschränkt verfügbar sein oder wegfallen, "würden die Erträge sofort um 30 bis 40 Prozent einbrechen".
Rukwied forderte die Bundesregierung auf, eine Kurskorrektur vorzunehmen. "Ernährungssicherung ist keine Selbstverständlichkeit", sagte der Bauernpräsident. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hatte vergangene Woche wegen der gedrosselten russischen Lieferungen die zweite Krisenstufe im Notfallplan Gas, die sogenannte Alarmstufe, ausgerufen.