Kiews Elitesoldaten "Die Schamanen" - Gefährliche Einsätze hinter feindlichen Linien!

Seite 2 / 2

Kiews Elitesoldaten "Die Schamanen"  - Gefährliche Einsätze hinter feindlichen Linien!

News (2 / 1) 29.06.2023 23:34 / Peter Symbolbild imago


Bei diesem Gemetzel habe es häufig Nahkämpfe gegeben. Offenbar haben die russischen Soldaten und Wehrpflichtigen dort keinerlei Chance gehabt, sich gegen die erfahrenen ukrainischen Elitekrieger zur Wehr zu setzen. In der Nacht hatte eine zweite Gruppe versucht das Dorf zu stürmen. Auch diese Gruppe machte den selben Fehler und lief in den nächsten Hinterhalt. Am Dorfplatz habe man dann zugeschlagen. "Dort haben wir auch sie alle getötet." Dann erzählt Handsome von einem Angriff auf russisches Staatsgebiet. "Die Russen wissen nicht, was passiert ist, sie können oft nicht glauben, dass wir dort waren." In den letzten Zeiten werden die Männer immer mehr als Korsettstangen benutzt. Sie müssen wegen den Verlusten kaum ausgebildeten Truppen Struktur und Halt geben. "Dann kommen wir Spezialeinheiten und organisieren den Krieg an diesem Abschnitt der Frontlinie. Wir übernehmen die Kommunikation, die Evakuierung, gehen vor der Infanterie und nach der Infanterie vor, wir koordinieren alle Elemente in diesem Gebiet", erklärt Handsome die Aufgaben der Elitekrieger.

50 Prozent Verlust bei den Elitetruppen

Trotz ihrer Erfahrung müssen die Schamanen ebenfalls hohe Verluste hinnehmen. Seit dem Kriegsbeginn seien etwa 50 Prozent der Krieger getötet worden. Die meisten von ihnen sollen in der Donbass-Region getötet worden sein. Denn der Kampf hinter feindlichen Linien ist gefährlich. Schließlich können sie auch von Luftangriffen oder Artilleriefeuer aus den eigenen Reihen getroffen werden. Man warte ebenso wie der Rest der ukrainischen Soldaten auf weitere Waffen aus dem Westen. Denn ihre Einsätze seien sehr materialintensiv, wie sich die Soldaten ausdrücken. Am letzten Sonntag hatte seine Einheit eine Stellung der Russen attackiert. "Wir versuchten, uns heranzuschleichen, uns zu tarnen und uns zu nähern. Das ist sehr schwierig, man hat viel Ausrüstung, braucht viel Munition, ist alles sehr schwer und wenn man versucht zu kriechen, wird es sehr laut“, erzählen die Soldaten. Sie konnten ihre Gegner überrumpeln und eliminieren. Nun hoffen die Männer auf weitere Erfolgserlebnisse. Und dass sie den Krieg lebend beenden.