Aus Berlin gab es dagegen bisher nichts Neues. Regierungssprecher Steffen Hebstreit hatte am Freitag lediglich verlauten lassen, man halte sich sowohl aus organisatorischen Gründen als auch wegen Fragen der Sicherheit bedeckt, über die genauen Termine der Waffenlieferungen. "Da laufen jetzt die Vorbereitung auf Hochtouren, dass das gehen kann. Aber sowas passiert nicht von heute auf morgen“, bleibt Regierungssprecher Hebestreit auch weiter sehr vage in Bezug auf die Lieferung von Panzerhaubitzen, Panzern sowie dem Mehrfachraktenwerfer Mars und dem Flugabwehrsystem Iris-T. Alle Fragen müssten nach Hebestreits Meinung genau geprüft werden, "bevor man eine Aussage trifft, die man dann womöglich nicht halten kann“. Zur Zeit werden in Deutschland ukrainische Soldaten an diesen Waffen ausgebildet. "Insofern ist es sinnvoll, dass auch die Waffen, an denen sie ausgebildet werden, in Deutschland sind“, stellte Hebestreit klar.