Vernichtendes Urteil über Merkels Russland-Politik - "Wall Street Journal" übt harte Kritik an Angela Merkel

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Vernichtendes Urteil über Merkels Russland-Politik - "Wall Street Journal" übt harte Kritik an Angela Merkel

News (1 / 1) 11.06.2023 23:34 / Simo Symbolbild imago


In der letzten Woche hatte sich die ehemalige Kanzlerin Angela Merkels (67, CDU) erstmals öffentlich zum Ukraine-Krieg geäußert. Dabei ließ Merkel durchblicken, dass sie selbst sich keine Vorwürfe wegen der aktuellen Situation im Osten Europas mache. Diese Einschätzung hat nun vor allem in den USA für scharfe Kritik und auch reichlich Verwunderung gesorgt. Das Urteil über Merkels Russland-Politik ist vernichtend.

Wall Street Journal kritisiert die Aussagen von Angela Merkel

Denn nach Merkels Auftritt hat die US-Wirtschaftszeitung "Wall Street Journal“ sich in einem Kommentar mit Merkels Russland- und Energie-Politik auseinandergesetzt. Und dabei offenbar schwere Zweifel an Merkels Sicht der Dinge verdeutlicht. So sei Merkel offenbar nicht die "Verteidigerin der freien Welt“, wie sich die CDU-Politikerin selbst gerne sieht. Im Gegenteil! So kommt die US-Zeitschrift zu einem vernichtenden Urteil. Merkel habe mit ihren Handlungen der Freiheit Europas schwer geschadet. Deshalb sei es ein Fehler, dass der amtierende Kanzler Olaf Scholz (63, SPD) sich nun ausgerechnet von Merkel im Umgang mit Putin beraten lassen wolle. "Selten wurde ein außenpolitisches Vermächtnis so schnell und so gründlich diskreditiert wie das der ehemaligen deutschen Bundeskanzlerin“, heißt es in dem vom "Editorial Board“ verfassten Kommentar des Wall Street Journals gleich ganz am Anfang.

Hartes Urteil des Wall Street Journals - Merkel hat Deutschland der russischen Erpressung ausgesetzt