Hohe Verluste bei Putins Söldnertruppen - Abgehörtes Telefonat offenbart schlimme Zustände!

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Hohe Verluste bei Putins Söldnertruppen - Abgehörtes Telefonat offenbart schlimme Zustände!

News (2 / 1) 06.06.2023 23:33 / Julia Symbolbild imago


Nun konnte der ukrainische Geheimdienst offenbar Telefongespräche der Söldner abhören. Aus den in den Gesprächen gewonnenen Daten soll bestätigt werden, dass auch die Söldner bisher mindestens 3.000 ihrer Kämpfer verloren haben. Bei einem Gespräch mit seiner Frau beklagt sich einer der Elite-Kämpfer darüber, dass die

"Elite-Einheit", wie sich die Kämpfer selbst gerne nennen, zerschlagen wurde. Zudem soll die Gruppe auch bei den Kämpfen im Osten der Ukraine mehrere Hunderte Soldaten verloren haben. Diese Verluste haben die Moral der Söldner offenbar schwer getroffen. "Selbst gut ausgebildete Söldner schaffen es nicht, ihre Aufgaben zu erfüllen", gesteht der Soldat in seinem Telefonat. Nun seien die Männer der Gruppe Wagner zu den regulären Truppen an die Front geschickt worden. Angeblich hätten die "normalen" Soldaten Angst vor dem Kampf.

Das ist über die Wagner Gruppe bekannt

Bei der Gruppe Wagner handelt es sich um ein privates Militärunternehmen. Die Männer werden vom Kreml meist für geheime Operationen eingesetzt. Sie waren zuletzt unter anderem bei den Bürgerkriegen in Syrien, Libyen, der Zentralafrikanischen Republik und Mali im Einsatz. Gegründet wurde die Gruppe von Dmitri Utkin (51). Dieser ist ehemaliger Oberstleutnant der Spezialkräfte, der in beiden Kriegen in Tschetschenien gekämpft hatte. Utkin gilt als Verehrer Adolf Hitlers und hat den Namen der Gruppe wegen Hitlers Lieblingskomponisten Richard Wagner gewählt. 2016 wurde Utkin von Wladimir Putin für seinen Einsatz in der Ukraine ausgezeichnet. Die Söldnergruppe kontaktiert Männer mit Militärerfahrung und zahlt für russische Verhältnisse eine Spitzenlohn von umgerechnet 3.100 Euro. Finanziert wird die Gruppe Wagner von Putin-Freund Jewgeni Prigoschin (60), der in den Geheimdienstkreisen auch als "Putins Koch" bezeichnet wird, weil eines seiner Unternehmen die russische Armee mit Lebensmittel beliefert. In ihren bisherigen Einsätzen wurde die Gruppe Wagner allerdings immer wieder mit Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen in Zusammenhang gebracht.