Vor allem die gescheiterte Eroberung von Kiew nehmen die russischen Offiziere Putin wohl richtig übel. Denn dieser hatte nach mehr als einem Monat andauernden Kämpfen schließlich den Befehl zum Rückzug aus den Stellungen rund um die ukrainische Hauptstadt gegeben und die Kämpfer stattdessen in die Donbass-Region geschickt. Doch auch dort war der Vormarsch der russischen Armee immer wieder ins Stocken geraten. Sollte Putin auch dort seine Ziele nicht erreichen, könnte sich auch Wladimir Putins persönliche Lage weiter zuspitzen. Dann würde vermutlich der militärische Geheimdienst GRU selbst Pläne starten, um Putin aus der Zentrale der Macht zu entfernen. "Wenn man einen Palastputsch durchführen will, dann will man ihn sehr geheim und sehr leise halten", erklärt Dr. Thornton in diesem Zusammenhang. Aus diesem Grund ist sich Thornton auch sicher, dass man einen möglichen Anschlag auf Putin gegebenenfalls als Herzinfarkt tarnen würde. Denn durch die anhaltenden Gerüchte um Putins gesundheitliche Probleme sei diese Lösung wohl am einfachsten zu verkaufen. "Man könnte sagen: 'Der arme Herr Putin hatte einen Herzinfarkt, wegen der Belastung durch seine spezielle Militäroperation, und wir haben so und so das Kommando übernommen", glaubt Thornton zu wissen.