Vize-Ministerpräsident Juri Trutnew an, dass Russland plane diese Inseln weiter zu entwickeln. Aktuell leben dort rund 20.000 Menschen, die zum Großteil vom Fischfang leben. Lediglich 4 der Inseln des Archipels sind überhaupt bewohnt.
Zu diesen Ankündigungen der Russen heißt es jetzt offiziell aus dem japanische Außenministerium: "Die Kurilen sind eine Inselgruppe, über die Japan die Souveränität hat, und ein integraler Bestandteil des japanischen Territoriums, aber derzeit sind sie illegal von Russland besetzt.“ Deshaln erklärte der japanische Ministerpräsident Fumio Kishida, dass die Ankündigungen aus Moskau "äußerst unvernünftig und völlig inakzeptabel“ seien. Von Seiten Japans fordere man Russland dazu auf, die Verhandlungen zu einem Friedensvertrag fortzuführen. Aktuell sei der Zugang zu den Kurilen durch ein Visum beschränkt. Offenbar steckt hinter dem Streit jedoch viel mehr. Scheinbar befürchtet Russland, dass die Inseln bei einer Rückgabe an Japan dann als Ort für die mögliche Stationierung von US-Raketensystemen genutzt werden könnte, was für Russland eine militärische Bedrohung darstellen würde.