Denn schließlich ist die Ampel-Regierung erst seit Dezember im Amt. Zuvor war aber das Kabinett der ehemaligen Kanzlerin Angela Merkel für die Ausrüstung der Bundeswehr und die Verteidigungspolitik zuständig. So heißt es jetzt in einem Bericht in der Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.), dass die Regierung der ehemaligen Kanzlerin die "NATO-Vorgaben lange einfach ignoriert“ haben soll. Von dem vom Bund zur Verfügung gestellten Sondervermögen für die Bundeswehr sollen allein 20 Milliarden Euro für Munition ausgegeben werden, damit die Teilstreitkräfte weiter einsatzbereit bleiben. Eigentlich sieht die NATO vor, dass die Mitgliedsstaaten über Munitionsvorräte für mindestens 30 Tage anlegen. Im Krisenfall hätte die Bundeswehr aktuell gerade einmal Munition für 3 Tage.