In Syrien waren Alexander Dwornikow zahlreiche Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen worden. Denn der General soll auch Angriffe auf Zivilisten als legitimes Mittel sehen, um eine Schlacht für sich zu entscheiden. Zuletzt hatten die russischen Truppen zwar kleinere Erfolge in der Donbass-Region verzeichnen können, doch nach Ansicht der US-Geheimdienste scheinen diese "schwerfälligen und schrittweisen" Geländegewinne der Moral der russischen Kämpfer nicht zuträglich zu sein. Diese geben der risikoscheue Haltung der russischen Luftwaffe die Schuld an den vergleichsweise kleinen Geländegewinnen. Schon zu Beginn der Invasion hatten sich die Landeinheiten geärgert, dass sie kaum Unterstützung ihrer Luftwaffe erhalten hatte. Könnte dies nun ein Grund für das schnelle Aus von Dwornikow gewesen sein?