Fabrikanlage des deutschen Herstellers Knauf. Dort sollen viel Gebäude zerstört worden sein, nachdem das Firmengelände mehrfach von russischen Truppen attackiert worden war.
Obwohl sich Bachmut langsam in eine Frontstadt entwickelt, sind dort noch immer viele Menschen auf den Straßen. Viele Menschen seien aus den umliegenden Orten in die Kleinstadt gekommen. Doch auch einige Einheimische halten die Stellung. Einer von ihnen ist der 51-jährige Roman: "Vor drei Tagen wurde unser Wohnblock bombardiert. Es liegen immer noch Glasscherben auf der Straße, wir müssen deshalb vorsichtig laufen“, informiert der Ukrainer, der vor dem Krieg als Immobilienmakler gearbeitet hat. Gemeinsam mit seiner Frau kümmert er sich um die älteren Menschen in der Nachbarschaft, die nicht flüchten können. Zur Zeit zieht die Ukraine in Bachmut weitere Soldaten zusammen, doch die Stimmung ist angespannt. Nur zehn Kilometer entfernt in der Kleinstadt Myronivskyi soll den Russen ein Durchbruch gelungen sein. Bleibt zu hoffen, dass die ukrainische Armee sich nun in Bachmut gegen die russische Übermacht verteidigen kann.