Erdogans NATO-Erpressung immer verrückter - Jetzt fordert er die Auslieferung eines Toten

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Erdogans NATO-Erpressung immer verrückter - Jetzt fordert er die Auslieferung eines Toten

News (2 / 1) 24.05.2023 23:34 / Tim Symbolbild imago


Universitätsklinik und veröffentlichte in seiner Freizeit kurdische Schriften. 2017 war Bilgin nach langer Krankheit gestorben. Nun hat sich sein Sohn Reber im Interview mit der norwegischen Zeitung "VG“ geäußert: "Es überrascht mich nicht, dass mein Vater auf der Liste steht. Es ist jedoch absurd, dass man die Auslieferung eines Toten fordert.“ Reber Bilgin selbst war gerade einmal elf Jahre alt, als die Familie nach Schweden geflüchtet war.

So verrückt sind Erdogans Forderungen

Wie der Sohn mitteilte, sei sein Vater nie Mitglied bei der Terrororganisation PKK gewesen. Stattdessen sei dieser . eines der Gründungsmitglieder der Demokratischen Partei Kurdistan (KDP). Deshalb war sein Vater in der Türkei ins Visier der Sicherheitsbehörden gelangt. "Mein Vater wurde in der Türkei oft festgenommen und gefoltert. Ich kann mich erinnern, dass ich ihn als Kind einmal im Gefängnis besuchte und ihn kaum wiedererkannte. Er war von Hunger und Schlägen geprägt. Aber er blieb politisch aktiv und war auch oft im Fernsehen“, erinnert sich Reber Bilgin. Auch einer von seinen Onkeln sei in einem türkischen Gefängnis gestorben, Mehmet Sirac Bilgin war nach den Angaben einer kurdischen Gedenkschrift Mitglied des "Kurdischen Parlaments im Ausland“. Als Schriftsteller hatte dieser sich jedoch hauptsächlich mit der Geschichte Kurdistans auseinandergesetzt. Wie es scheint, dürfte die Forderung Erdogans in diesem Fall also nicht umsetzbar sein.