Zum gleichen Thema hatte sich nun auch Lauterbachs Vorgänger Jens Spahn (42, CDU), derzeit Unionsfraktions-Vize, geäußert. Dieser bezeichnete beim BILD-Talk "Die richtigen Fragen“ Lauterbachs Aussage als "krass“. Offenbar sei die Not mittlerweile so groß, dass man nun damit beginne "Vorwürfe zu machen“. Lauterbach selbst ließ mittlerweile durchblicken, dass er sich für seine Aussagen nicht entschuldigen werde. "Nein, wieso sollte ich das zurücknehmen? Das stimmt ja auch“, antwortete er auf die Frage, ob er seine Vorwürfe zurücknehmen werde. Aus seiner Sicht wäre die Impfpflicht mit dem Stimmen der Union beschlossen worden und hätte so neue Einschränkungen im Herbst verhindert. "Darauf habe ich hingewiesen, das ist weder falsch noch unangemessen“, beharrt Lauterbach auf seinem Standpunkt.