Nach Angabe der russischen Entwickler könne "Poseidon" mit einem Nuklearsprengkopf bestückt werden. Dessen Sprengkraft könne zwischen 2, 50 oder 100 Megatonnen liegen. Einmal gestartet folgt der Torpedo einer vorprogrammierten Route, wobei sich der Torpedo in Tiefen von bis zu 1.000 Meter autonom fortbewegen kann.
Die NATO-Experten sind besonders daran interessiert, welche Geräusche der Torpedo dabei von sich gibt, um ihn später im Wasser orten zu können. Die neuen Super-Torpedos könnten von den Russen unter anderem dazu genutzt werden eine gewaltige Tsunami-Welle auszulösen. Angeblich könne man so eine bis zu 500 Meter hohe Welle erzeugen. Durch den Einsatz eines Sprengkopfs mit Kobaltummantelung könnte das von der Explosion getroffene Gebiet dann für Jahrzehnte radioaktiv verstrahlt sein.