In den letzten Tagen wird im russische Staatsfernsehen immer wieder über den Einsatz von Atomwaffen gesprochen. Offenbar soll damit versucht werden die gesamten westlichen Länder im Ukraine-Krieg einzuschüchtern. In einer Sendung wurde nun sogar eine Simulation eines atomaren Angriffs auf Europa gezeigt - die Raketen könnten in 106 Sekunden in Deutschland sein!
In einer Sendung des russischen Staatsfernsehens war ein Atomschlag auf die europäischen Hauptstädte Berlin, London und Paris simuliert worden. Laut Aussagen des Sender sollte es bei einem derart massiven Angriff keine Überlebenden geben. Offenbar war diese Simulation eine Antwort auf die Aussage der britischen Ministers für Verteidigung, der zuletzt öffentlich ukrainische Angriffe auf russische Infrastrukturen unterstützt und gerechtfertigt hatte. So hatte der Vorsitzende der Partei Rodina, Aleksey Zhuravlyov, in der Sendung "60 Minutes" zu Protokoll gegeben: "Eine Sarmat-Rakete, und das war es. Die britischen Raketen sind weg." Daraufhin hatte Moderatorin Olga Skabejewa ihren Gesprächspartner gebeten, dass man in der Sendung eine seriöse Diskussion führen wolle. Dann hatte Zhuravlyov geantwortet: "Es ist mein voller Ernst. Sie bezichtigen uns des Staatsterorrismus."