Laut der Hilfs-Organisation „Charity Without Borders“, die in der Region tätig ist, hatte sich das Paar einen Motorroller geliehen und fuhr allein und ohne Ortsführer in ein militärisches Sperrgebiet. In der bergigen Region kam es zuletzt immer wieder zu Gefechten zwischen Regierungstruppen und Rebellen. An der Grenze zu China bekriegen sich nicht nur die Zentralarmee und die Rebellen, sondern auch verschiedene Rebellengruppen untereinander.
Touristen dürfen im Bundesstaat Shan die Stadt Hsipaw mit ihren königlichen und religiösen Sehenswürdigkeiten besuchen, sollen aber aus Sicherheitsgründen nicht auf eigene Faust die Umgebung erkunden – denn die tödliche Gefahr ist groß!
Laut einer Studie zu Streumunition liegt Myanmar bei der Zahl der Landminen-Opfer hinter Afghanistan, Syrien und Jemen weltweit auf Platz vier.