Zuletzt wurden zahlreiche Bilder von zerstörten russischen Panzern in den sozialen Medien verbreitet. Bei vielen der Bilder sieht man die ausgebrannten Panzer, während der Geschützturm der Fahrzeuge meist neben den Wracks liegt. Bilder von solchen "entkorkten" Panzern sind keine Seltenheit. Denn viele der in der Ukraine eingesetzten Panzer weißen nach Meinung der Experten einen folgenschweren Konstruktionsfehler auf - und die Ukrainer wissen um diese Schwachstelle!
Wie Militärexperten erklären, soll sowohl bei den russischen Panzern vom Typ T-72 und T-90 die Munition im Kampfraum gelagert werden. Dies bietet den Vorteil, dass die Kanone des Panzers automatisch nachgeladen werden kann. Damit wird sichergestellt, dass die Handhabung vereinfacht wird und der Panzer öfter schießen kann. Allerdings bringt dies dann eben auch einen erheblichen Nachteil mit sich. Sobald der Panzer attackiert wird, kann bereit ein Treffer die Panzer in ein Pulverfass verwandeln. Denn die Besatzung sitzt praktisch direkt auf ihren eigenen Waffen. So sind zahlreiche Panzer bereits explodiert, was auch an den bis zu 42 Granaten liegt, die jeder Panzer als Munitionsvorrat transportieren kann. Diese Explosionen sprengen dann meist den Geschützturm vom Rest des Panzers ab. "Wenn Du nicht in einer Sekunde herauskommst, bist Du Toast“, erklärt Nicholas Drummond, Rüstungsanalyst und Ex-Offizier der britischen Armee, welches Schicksal der Panzerbesatzung droht.