Altkanzler Gerhard Schröder - verliert er jetzt alles? Skandal-Aussagen machen ihm zu schaffen

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Altkanzler Gerhard Schröder - verliert er jetzt alles? Skandal-Aussagen machen ihm zu schaffen

News (1 / 1) 26.04.2023 23:34 / Simo Symbolbild imago


Seit Jahren ist der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder als enger Freund des russischen Präsidenten Wladimir Putin bekannt. Doch nach einem Skandal-Interview bezüglich des Ukraine-Krieg steht Alt-Kanzler Gerhard Schröder nun massiv unter Druck. Am Montag hatte SPD-Parteichefin Saskia Esken deshalb gefordert, dass Schröder nach fast 60 Jahren als Mitglied der SPD aus der Partei austreten solle. Doch es drohen sogar noch weitere Sanktionen für den ehemaligen Politiker - verliert er jetzt alles?

Schockierende Aussagen zum Ukraine-Krieg von Gerhard Schröder

Selbst der Krieg in der Ukraine ist für Gerhard Schröder offenbar kein Grund seine Posten im Vorstand von

russischen Energieunternehmen aufzugeben. Und dass, obwohl die SPD-Spitze den Altkanzler bereits vor 2 Monaten unmittelbar nach dem Beginn der russischen Angriffskrieges auf die Ukraine dazu aufgefordert hatte. Nun hat Schröder die Genossen auch noch mit einem Interview in der "New York Times" vor den Kopf gestoßen, bei dem er sich erneut nicht deutlich von Putin distanzierte. Schröder verdeutlichte, dass er seine Posten bei den russischen Konzernen lediglich aufgeben werde, falls Präsident Wladimir Putin die Gaslieferungen nach Europa einstellt. Stattdessen will Schröder weiter im Konflikt vermitteln. "Ich habe immer deutsche Interessen vertreten. Ich tue, was ich kann. Wenigstens eine Seite vertraut mir", verdeutlichte der Altkanzler beim Interview mit der "New York Times". Im Interview forderte Schröder eine Untersuchung des Massakers im Kiewer Vorort Butscha. Gleichzeitig glaubt er nicht an einen direkten Befehl Putins, sondern dass die Befehle dazu von niedrigeren Stellen erfolgt seien.