Während die erste Staffel mit der Beerdigung von Alfons Zischls Vater, dem Alt-Bürgermeister von Hindafing, begann, sitzt die Trauergemeinde zu Beginn der zweiten Staffel am Sarg seiner Mutter. Alfons Zischl ist nun Landtagsabgeordneter in München und den Drogen nicht mehr so zugetan, seit seine Frau schwanger ist. Das Leben als Abgeordneter ist jedoch härter als gedacht. Statt Ruhm und rotem Teppich in der Landeshauptstadt erwarten Zischl mühsame Fleißarbeit und lähmender Fraktionszwang im provinziellen Stimmkreis.
Als er auf der Suche nach Wählerstimmen durch ein Missverständnis einem, von der Pleite bedrohten, dubiosen Rüstungsunternehmen seine Unterstützung zusichert, findet er sich in einem politischen Fiasko wieder. Beim Versuch, unbeschadet aus der Sache herauszukommen, rutscht Zischl immer tiefer hinein. Kurzum: Es läuft abermals nicht ideal für ihn und doch halten sich Pech und Glück wieder in etwa die Waage...
Lohnt sich das Einschalten?Ja, denn die zweite Staffel ist fast noch besser, bissiger, vielseitiger und leidenschaftlicher gespielt als die erste. Story und Dialoge (Niklas Hoffmann, Boris Kunz, Rafale Parente), Schauspieler und Regie (Boris Kunz), Musik, Kamera, Schnitt - da passt einfach alles zusammen. Wer Staffel eins mochte, wird die neuen Folgen lieben. Zu sehen sind die sechs neuen Episoden in Doppelfolgen immer dienstags ab 20:15 Uhr im Bayerischen Rundfunk. Los geht's am heutigen 26. November.