Während sich die Situation im Ukraine-Krieg weiter zuspitzt, wird auch der Ton des russischen Staatsfernsehen langsam rauher. Dort sprach nun sogar einer der Moderatoren von einer Offensive gegen die NATO-Länder - ein bewusster Versuch der Einschüchterung, oder schlägt Putin nun wild um sich, nachdem sich die Schlinge immer enger zieht?
Während russische Truppen mit einem großen Einsatz an Soldaten und Material versuchen die Ostukraine zu erobern, nimmt auch die Rhetorik in den russischen Medien an Schärfe weiter zu. Zur Zeit soll die russische Offensive vor allem der ukrainischen Stadt Saporischja gelten. In einer Ansprache hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zuletzt die europäischen Länder davor gewarnt, von Russland in diesen Krieg hineingezogen zu werden. "Wir können Russland entweder aufhalten oder ganz Osteuropa verlieren", hatte Selenskyj vor den Folgen weiterer russischer Aggressionen gewarnt. Nun spricht auch das russische Fernsehen bereits von einem Krieg gegen die Nato-Länder. In dieser Hinsicht trat besonders der Putin nahestehende TV-Moderator
Wladimir Solowyow hervor, der beim russischen Staatsfernsehen "Russia 1" arbeitet. Dieser hat in einer Sendung erklärt: "Ich glaube, dass die spezielle Militäroperation in eine neue Phase eintritt. De facto beginnen wir, einen Krieg gegen die Länder der Nato zu führen".