Die von den Franzosen zugesagten Haubitzen werden auf Lastwagen montiert und können mit ihren Geschossen mit einem Kaliber von 155 Millimetern Ziele in einer Entfernung von bis zu 40 Kilometern verlässlich treffen. Zudem kann die Haubitze schnell in Stellung gebracht werden. Im Fahrzeug können bis zu 18 Geschosse sowie die notwendigen Treibladungen für die Haubitze transportiert werden. Mit der Waffe können zwischen 6 bis 8 Schuss pro Minute abgegeben werden. Zum Transport werden die Waffen wohl in einer Lockheed C-130 Transportmaschine oder einem Airbus A400M in die Ukraine transportiert werden.
Auch andere Länder haben der Ukraine schwere Waffen versprochen oder auch bereits geliefert. So hat die USA beispielsweise elf Hubschrauber russischer Bauart vom Typ Mi-17, 200 gepanzerte Mannschaftstransporter vom Typ M113, insgesamt 90 Haubitzen mit dem Kaliber 155 Millimeter plus Munition zugesagt. Aus der Slowakei war ein komplettes Luftabwehrsystem S-300 aus sowjetischer Produktion geliefert worden. Tschechien hatte zuletzt T-72-Kampfpanzer und BMP-1-Schützenpanzer an die Ukraine übergeben. Aus Estland hatte die Ukraine 9 Haubitzen vom Kaliber 122 Millimeter aus sowjetischer Bauart bekommen. Litauen lieferte ebenfalls schwere Mörser. Auch Polen hat der Ukraine T-72 Panzer geliefert und will zudem auch Kampfflugzeuge anbieten. Großbritannien sagte 150 gepanzerte Fahrzeuge zu, bei denen es sich angeblich um den schwer gepanzerten Typen "Mastiff“ handeln soll. Die Niederlande hatten unter anderem 2.000 Haubitzen aus deutscher Herstellung geliefert. Deutschland selbst scheint unterdessen auch weiter zu zögern. Allerdings soll angeblich der Verkauf von 100 eingelagerten und schnell verfügbaren Marder-Schützenpanzern an die Ukraine beantragt worden sein. Nun wird man sehen, ob die Bundesregierung wenigstens dieser Waffenlieferung zustimmt.