nächstgelegenen Stadt Saporischschja, wo sie in einem Zentrum für Flüchtlinge übernachteten. Danach trat die Familie dann eine Reise von mehr als 1.000 Kilometer nach Iwano-Frankiwsk an. Dort ist die Familie nun angekommen und erst einmal in Sicherheit.
Wie bekannt wurde, war Helden-Opa Valentyn nie in seinem Leben eine derart lange Strecke in seinem Wagen gefahren. Doch die Angst um die Sicherheit seiner Familie ließ den 84-Jährige über sich hinauswachsen. "Ich habe als Kind mit Patronen gespielt. Und ich möchte nicht, dass meine Enkel so eine Kindheit haben“, erklärt Opa Valentyn die Beweggründe für seine Flucht. Noch immer steht die Ukraine unter ständigen Angriffen Russlands. Zuletzt hatten die russischen Streitkräfte mehrere Städte des Landes mit Raketen angegriffen. Zudem hatten die Russen dem Westen offen wegen der Waffenlieferungen an die Ukraine gedroht. Diese würden den Konflikt weiter anheizen und könnten zu "unvorhersehbare Konsequenzen" führen.