Die ukrainischen Soldaten hoffen nun neben ihrer eigenen Stärke noch auf einen weiteren Faktor, der ihnen im Kampf gegen die russischen Besatzer zugute kommen könnte. Denn anscheinend könnte es nun "himmlische Unterstützung“ im Kampf gegen Russland geben. Allem Anschein nach fürchten die Russen sich vor schlechtem Wetter.
Bereits zum Beginn der letzten Woche hatte der ukrainische Militär-Experte Oleksiy Arestovych (46) ein mehrtägiges Unwetter prophezeit. Dies soll vor allem die russischen Angriffsplänen in der Ostukraine verlangsamen. "Genau auf der Linie von Charkiw nach Mariupol wird es zehn Tage lang regnen – und zwar in Folge“, hatte Arestovych bei einem Interview mit dem russischen Journalisten Mark Feigin zu bedenken gegeben. Durch diese Witterung könnten die erstellten Schützengräben volllaufen und die Böden der Felder in Schlammfläche verwandeln. In diesem Fall seien die russische Truppen lediglich in der Lage sich auf befestigten Wegen vorwärts zubewegen, wo sie dann auf eine gut vorbereitete Verteidigung der Ukraine treffen würden. Diese "Unterstützung von oben“ könnten die zahlenmäßig unterlegenen ukrainischen Truppen sicher gut gebrauchen.