Russland erklärt den 3. Weltkrieg! Nach Untergang von russischem Kriegsschiff - Staatsfernsehen dreht durch!

Seite 2 / 2

 Russland erklärt den 3. Weltkrieg! Nach Untergang von russischem Kriegsschiff - Staatsfernsehen dreht durch!

News (2 / 1) 16.04.2023 23:34 / Frank Symbolbild imago


Von Seiten von ukrainischen Experten wird unterdessen darüber spekuliert, dass das russische Kriegsschiff auch Atomwaffen an Bord gehabt haben könnte. Das Schiff verfüge über einen Satz von 16Vulkan P-1000-Raketenwerfern. Diese Raketen könnten sowohl mit normaler Sprengmunition oder auch mit einem bis zu 350.000 Tonnen schweren Nuklearsprengkopf bestückt werden. Wie Sicherheitsexperte Mykhailo Samus, der stellvertretende Direktor für internationale Angelegenheiten am ukrainischen Zentrum für Armee-, Konversions- und Abrüstungsstudien, glaubt, war das Schiff für die Beförderung von bis zu 2 Atomsprengköpfen ausgelegt. "Sie könnten unbestückt gewesen sein und in einem geschützten Bereich gelagert worden sein, sodass sie höchstwahrscheinlich durch die Explosion nicht beschädigt wurden", spekuliert Samus auf in den sozialen Medien.

Russische Staatsmedien sprechen vom 3. Weltkrieg

Unterdessen sorgt die Kreml-Propaganda dafür, dass sich die russischen Experten wegen des Untergangs der Moskwa in bizarre Widersprüche verwickeln. Denn offiziell besteht Russland darauf, dass das Schiff nach einem Brand im Sturm gesunken sei. Trotzdem haben die Moderatoren im Staatssender Russia 1 der Ukraine die Schuld in die Schuhe geschoben und forderten deshalb neben der Zerstörung der ukrainischen Eisenbahn auch eine Bombardierung von Kiew. "Das, was jetzt passiert ist, kann man getrost als Dritten Weltkrieg bezeichnen. Das ist völlig sicher", ließ die russische Moderatorin Olga Skabejewa die Zuschauer wissen. Ein anderer Experte in der Sendung hatte sogar den in Russland verbotenen Ausdruck "Krieg" benutzt und musste ermahnt werden, von einer "speziellen militärische Operation" in der Ukraine zu sprechen. Wie man sieht, scheint es in diesem Fall noch viel Aufklärungsbedarf zu geben.