Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (47, SPD) ist wegen angeblicher Mauscheleien mit dem russischen Konzern Gazprom im Zusammenhang mit der Bau der Gas-Pipeline Nord Stream 2 unter Druck geraten. Nun droht der SPD-Politikerin sogar eine Klage.
Allem Anschein nach reichen die bisherigen Erklärungen von Mecklenburg-Vorpommerns Regierungschefin nicht aus, um Klarheit und Transparenz hinsichtlich der unklaren Fragen rund um den Bau der Gas-Pipeline Nord Stream 2 zu schaffen. In den letzten Tagen war berichtet worden, dass sich Schwesig vom russischen Staatskonzern Gazprom habe beeinflussen lassen. Seitdem bemüht sich die deutsche Politik um Aufklärung. Doch wie es scheint, versucht die SPD-Politikerin in diesem Zusammenhang weiter zu mauern. Deshalb wird ihr nun von Seiten der Grünen vorgeworfen, dass sie vorsätzlich Informationen zu Treffen mit Gazprom zurückhalte und auch entsprechende E-Mails nicht herausgeben wolle.