Seit Wochen fragen sich ausländische Experten, wo Putins Verteidigungsminister Sergej Schoigu steckt. Gerüchte aus dem Kremls besagen, dass der oberste Chef der russischen Armee einen Herzinfarkt erlitten habe. Doch offenbar gibt es Vermutungen, dass auf den einstige Putin-Kumpel ein Gift-Anschlag verübt wurde.
Putins Plan einer schnellen Eroberung der Ukraine ist krachend gescheitert. Nun gibt Putin die Schuld für dieses Desaster an die Leute aus seinem Führungsstab weiter. Seit dem Beginn der Invasion hat Putin mindestens 20 Generäle verhaftet lassen, wie die englische Tageszeitung "Daily Mail" berichtet. Diese beruft sich bei der Meldung auf den russisch-israelischen Geschäftsmann Leonid Nevzlin. Dieser behauptet auch zu wissen, dass Sergej Shoigu, Putins aktueller Verteidigungsminister "keinen natürlichen Herzinfarkt" erlitten hat. Dieser war vor Wochen plötzlich von der Bildfläche verschwunden, obwohl er vor allem beim Start der Invasion als Stütze des Kreml-Herrschers galt. Amerikanische Geheimdienste vermuten, dass es wegen der hohen russischen Verluste zum Streit zwischen Shoigu und Putin gekommen sei. Nun gibt es gar Gerüchte, dass Shoigu keinen normalen Herzinfarkt erlitten habe, sondern gezielt vergiftet worden sei.