Auch der Staatschef muss sich in Großbritannien an die Corona-Regeln halten. Nachdem auf der britischen Insel über Monate ein strenger Corona-Lockdown gültig gewesen war, hatten am Regierungssitz in der Downing Street No. 10 in dieser Zeit einige Partys stattgefunden. Deshalb wurden nun auch Premierminister Johnson und dessen Finanzminister durch Scotland Yard als Regelbrecher entarnt!
Wegen der Partygate-Affäre während des Lockdowns hat die Londoner Polizei Strafen jetzt unter anderem finanzielle Strafen gegen Premierminister Boris Johnson und seinen Finanzminister Rishi Sunak erhoben. Über diese Entscheidung informierte die britische Regierung in einem Statement. Im Anschluss an diese Ankündigung forderte die konservative Labourpartei dann Johnsons Rücktritt. In diesem Zusammenhang war nach Meldung der britischen Zeitung "Telegraph" auch Johnsons Ehefrau Carrie mit einer Strafe belegt. Insgesamt seien wegen dieser Vorfälle etwa 50 Bußgeldbescheide erfolgt, nachdem bereits in der Vorwoche 20 Bußgeldbescheide zugestellt worden waren, weil verschiedene Personen die Auflagen des Lockdowns verletzt hatten. Im Parlament war Johnson wegen der der als "Partygate" bezeichneten Affäre unter Druck geraten. Selbst ein Misstrauensvotum gegen ihn wird angestrengt.