Durch den Krieg in der Ukraine wurde eindeutig belegt, dass man Kreml-Despot Wladimir Putin nicht vertrauen kann. Darauf müssen sich nun auch die NATO-Truppen einstellen. Deshalb proben diese nun in Litauen in einem großen Manöver einen Einsatz, um einen möglichen Vormarsch der Russen in dem baltischen Staat zu stoppen - ein klares Zeichen an Putin, und auch eine Provokation! Wie reagiert der Kreml-Chef?
Wie das britische Nachrichtenportal "Express.co.uk" berichtet, scheint die NATO sich bei einem Militärmanöver in Litauen auf einen möglichen Einmarsch der russischen Truppen im Baltikum vorzubereiten. Und diese Militärübung ist wegen der exponierten Lage Litauens besonders knifflig. Denn während Litauen im Osten an das mit Russland verbündete Belarus angrenzt, verläuft die Westgrenze entlang der russische Enklave Kaliningrad. Nun berichten Beobachter, dass es bei der Übung offenbar darum ging einen Einmarsch russischer Truppen von Belarus aus unter Kontrolle zu bekommen. Für den Übungszweck hatten amerikanische und norwegische Soldaten die Rolle der Russen übernommen. Schließlich konnten die NATO-Kräfte jedoch einen Sieg erringen. Bei einem echten Ernstfall könnte die Sicherheitslage in dem baltischen Land nach Aussage von Außenminister Gabrielius Landsbergis aber schnell prekär werden.