Nicht nur was drauf ist zählt, sondern auch darunter. Viele wälzen sich des Nachts von einer Seite auf die andere, weil sie Rücken- oder Nackenschmerzen haben. Schuld ist oft die falsche Matratze. Optimal ist ein Produkt mit sieben Liegezonen, die für mehr Schlafkomfort sorgen. Der Körper sinkt an den richtigen Stellen ein und wird an anderen Partien gestützt. Wer nicht gleich eine neue Matratze kaufen will, versucht es am besten mit Auflagen. Diese verteilen das Gewicht und entlasten die Wirbelsäule.
Die No-Gos: Zu viel Technik, Koffein und KalorienDie beste Matratze hilft nichts, wenn wir nicht abschalten können. Die Gedanken kreisen um Termine und To-Do-Listen, schnell noch ein Blick auf das Smartphone. Und genau das ist der Fehler. Sobald wir uns bettfertig machen, haben TV, Radio, Laptop und Smartphone Sendepause. Das Licht der Bildschirme hält uns künstlich wach und lässt uns nicht zur Ruhe kommen. Am besten alle technischen Geräte aus dem Schlafzimmer verbannen - den Wecker vielleicht ausgenommen.
Wahre Schlafräuber sind auch Koffein und Kalorien. Ein kleiner Espresso nach dem Abendessen, das vielleicht sogar recht üppig war, sorgt später nicht nur für ein böses Erwachen, sondern lässt uns erst gar nicht einschlafen. Deswegen gilt: abends nur leichte Kost, zum Beispiel eiweißreiche Sattmacher wie Fisch oder Huhn mit frischem Gemüse. Schlaffördernd sind auch Kirschen und Walnüsse, wie Neurologen der Universität San Antonio, Texas, herausfanden, denn sie enthalten das Schlafhormon Melatonin. Aber auch ein schöner Spaziergang um den Block oder im Park macht den Kopf frei und sorgt für die nötige Bettschwere - ganz ohne fette Kalorien.