Wegen des Ukraine-Kriegs und den gestiegenen Energiekosten wird der Einkauf in deutschen Supermärkten für die Kunden immer teurer. Offenbar ist das Ende der Fahnenstange bisher noch immer nicht erreicht - wie sollen das Normalverdiener noch bezahlen?
Nun ist klar, dass die Preise im März im Vergleich zum Vorjahr um 7,3 Prozent gestiegen sind, wie am heutigen Dienstag das Statistische Bundesamt bestätigt hat. Damit steigen die Kosten so rapide wie seit mehr als 40 Jahren nicht mehr! Im Februar habe die gemessene Inflationsrate noch bei 5,1 Prozent gelegen. Wieder einmal hatten sich die Energiepreise (plus 39,5 Prozent) im März als größter Preistreiber entpuppt. So waren die Kosten für Benzin um 41,9 Prozent gestiegen, während Diesel sogar um 62,6 Prozent teurer geworden ist. Und diese Tendenz wird nach Ansicht von Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer auch weiter andauern: "Die Inflation ist gekommen, um zu bleiben“, prognostiziert Krämer, der einen breiten Preisanstieg durch den Ukraine-Krieg und die Energiekosten sieht. "Dabei dürfte es bis auf Weiteres bleiben, weil die Unternehmen die Kostenlawine noch lange nicht vollständig an die Verbraucher weitergegeben haben“, prognostiziert Krämer weitere Preissteigerungen.