Warnung vor giftigen Ostereier-Farben! Das müssen Sie jetzt wissen!

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Warnung vor giftigen Ostereier-Farben! Das müssen Sie jetzt wissen!

News (2 / 1) 10.04.2023 23:33 / Silia Symbolbild Imago/Aldi


pflanzlichen Farbstoffe verwendet, sondern es wird auch oft zu synthetische Farbstoffe gegriffen. Generell müssen Farbstoffe in Lebensmitteln grundsätzlich erst einmal gesetzlich zugelassen sein. Trotzdem gibt es auch zugelassene Eierfarben, die allerdings als bedenklich eingestuft sind. Zu diesen Farben gehören Azofarbstoffe. Diese wurden von Greenpeace in Österreich untersucht und diese Überprüfung kam zu einem überraschenden Ergebnis. Denn die Farbstoffe könnten neben Allergien offenbar auch Asthma auszulösen. Bei Kindern waren außerdem Aufmerksamkeitsstörungen beobachtet worden. Auf den Produkten müssen Hinweis zu eventuell möglichen Beeinträchtigungen gemacht werden. Allerdings verzichten viele Hersteller aktuell bereits auf Azofarbstoffe.

Diese Azofarbstoffe befinden sich in Eierfarbe

Zu den sogenannten Azofarbstoffen gehören beispielsweise Chinolingelb (E 104), Allurarot (E129), Cochenillerot (E 124a), Azorubin (E 122), Gelborange (E110) und Tartrazin (E 102). Manchmal dringt der Farbstoff auch durch die Schale und kann flecken auf dem hartgekochten Eiweiß hinterlassen. "Wenn ein wenig Farbe durch die Eierschale dringt und mitgegessen wird, ist das wegen der geringen Menge in der Regel unbedenklich", verdeutlicht Silke Noll, eine Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale in Bayern. Immer wieder dringt die Farbe durch die poröse Schale der Eier, die zum Großteil . aus Calciumcarbonat besteht. Ein chemischer Prozess löst die Schale beim Färben leicht auf, so dass ein wenig Farbe durch die Schutzhülle eindringen kann. Noch besser hält die Farbe auf der Oberfläche der Eier, wenn man diese kurz in Essig einlegt. Die beste Option zum Färben von Ostereiern sind Bio-Eierfarben oder wenn man die Eier direkt mit dem Farbstoff aus Planzen färbt. Dazu gehören unter anderem Gras, Zwiebeln, Kurkuma oder Rote Bete.