Zur Zeit verhandelt die Ukraine mit der deutschen Bundesregierung und dem Rüstungskonzern Krauss-Maffei Wegmann (KMW) über die Lieferung von 100 Panzerhaubitzen, wie nun aus einem Zeitungsbericht hervorgeht. Allem Anschein nach soll für die Ausführung der Lieferung ein Ringtausch unter Beteiligung der Bundeswehr stattfinden. Dies berichtet jedenfalls die Zeitung "Welt am Sonntag“. Dabei beruft sich die Zeitung auf Informationen aus Regierungskreisen in Kiew.
Die Verhandlungen sollen so weit fortgeschritten sein, dass man sich bereits auf die Lieferung der schweren Waffen geeinigt habe. So soll die Bundeswehr insgesamt 100 ihrer Haubitzen kurzfristig an die Ukraine liefern. Als Ersatz soll die Bundeswehr dann die neu produzierten Waffen von KMW erhalten, die 30 Monate nach der Unterzeichnung der Verträge ausgeliefert werden. Zusammen mit den 100 Haubitzen gibt es auch ein Ausbildungspaket und verschiedene Ersatzteile. Der ganze Deal soll einen Wert von 1,7 Milliarden Euro haben. Gegenüber den Medien haben sowohl KMW als auch die ukrainischen Regierung keine Stellungnahmen abgegeben. Auch ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums wollte sich am Wochenende nicht zu diesem Waffendeal äußern und verwies auf eine mögliche Stellungnahme am Montag.