Das Drama um Deutschlands Tennis-Legende Boris Becker geht weiter! Am Freitag wurde Becker nun von den Geschworenen in seinem Prozess in 4 der insgesamt 24 Anklagepunkte schuldig gesprochen. Die britische Staatsanwaltschaft hatte Becker vorgeworfen in dem gegen ihn laufenden Insolvenzverfahren verschiedene Vermögenswerte verschwiegen zu haben. Muss die Tennislegende jetzt ins Gefängnis?
Zwar wurde Becker in insgesamt 20 Anklagepunkten von den Geschworenen für unschuldig erklärt, doch in 4 Fällen erfolgte dann auch ein Schuldspruch. Und zwar soll Becker nach Ansicht der Geschworenen nach seiner öffentlichen Bankrotterklärung insgesamt 426.930 Euro in Form von neun verschiedenen Überweisungen vorgenommen haben. Zudem habe Becker den Behörden den Besitz seines Elternhauses in seiner Heimatstadt in Leimen verschwiegen. Auf diese Immobilie soll Becker außerdem ein Darlehen in Höhe von 825.000 Euro aufgenommen haben, das er ebenfalls verheimlicht hatte. Zudem habe Becker den Besitz von 75.000 Aktien der Firma Breaking Data Corp nicht angegeben. Das Urteil von Richterin Deborah Taylor soll am 29. April verkündet werden. Bis dahin darf Becker weder verreisen, muss die gleiche Wohnadresse beibehalten und auch seinen Reisepass abgeben.