Nach wochenlangen Falschinformationen - Kreml spricht erstmals von "bedeutenden Verlusten“!

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Nach wochenlangen Falschinformationen - Kreml spricht erstmals von "bedeutenden Verlusten“!

News (1 / 1) 08.04.2023 23:34 / Julia Symbolbild imago


Offenbar steigt die Zahl der gefallenen russischen Soldaten in der Ukraine jeden Tag weiter an. Und hat mittlerweile ein Ausmaß erreicht, das auch die Führung in Moskau nicht mehr verschweigen kann. Erstmals gibt Russland nun nämlich zu, dass die Verluste der russischen Seite "bedeutend" sind. Wie wird sich diese in der Heimat auswirken?

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Am Donnerstag hat sich Putin-Sprecher Dmitri Peskow (54) bei einem Interview mit dem britischen Sender "Sky News“ zu den Kämpfen in der Ukraine geäußert. "Wir haben bedeutende Verluste, das ist eine gewaltige Tragödie für uns“, gibt Peskow erstmals offen zu. Petkow selbst nannte allerdings bei dem Interview keine konkreten Zahlen. Aber Russland hatte zuletzt lediglich von 1.351 gefallenen Soldaten und 3.825 Verwundeten gesprochen. Angesichts der Anzahl der eingesetzten Kräfte in der Ukraine wären dies mit Sicherheit keine "bedeutenden Verluste“. Von Seiten der Ukraine spricht man von 19.000 getöteten russischen Soldaten. Die NATO rechnet, dass von den 150.000 bis 200.000 russischen Soldaten, die bei der Operation in der Ukraine eingesetzt sind, etwa 30.000 bis 40.000 von ihnen nicht mehr kampffähig sind, weil sie tot oder verwundet sind. Dazu zählt die NATO auch russische Kriegsgefangene. Zudem sollen der Ukraine nach Angabe der Internetseite Oryx, mehr als 200 Kampfpanzer und 328 Schützenpanzer der Russen in die Hände gefallen sein, die noch funktionstüchtig oder lediglich leicht reparaturbedürftig sind.