Jetzt droht Putin ein Partisanen-Krieg! Anschläge im Belarus stoppen Putins Nachschublieferungen!

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Jetzt droht Putin ein Partisanen-Krieg! Anschläge im Belarus stoppen Putins Nachschublieferungen!

News (2 / 1) 05.04.2023 23:33 / Angela Symbolbild imago


Eisenbahner sind gegen Lukaschenko

Nun liegt in Belarus auch eine besondere Situation vor. Denn die "Gemeinschaft der Eisenbahner von Belarus" war erst im August 2020 gegründet worden, als es im Land zu Massenproteste gegen den Diktator Alexander Lukaschenko gekommen war. Kein Wunder also, dass die Eisenbahner die Hilfe des Diktators für Kreml-Despot Wladimir Putin nicht gutheißen und deshalb versuchen die Nachschublieferungen zu boykottieren. Und dieses Vorgehen der Partisanen hat in Belarus bereits Tradition. Im 2. Weltkrieg hatten die Partisanen des Landes dabei geholfen den deutschen Vormarsch zu stoppen, indem sie die Bahnstrecken durch Sprengungen zerstörten. In den letzten Wochen hatte die Angreifer Stellwerke angezündet oder Baumstämme auf den Gleisen gestapelt, um den Zugverkehr in Richtung Ukraine zu behindern. Wegen der ständigen Gefahr von Hindernissen konnten die Züge dann nur mit Geschwindigkeiten von 10 bis 15 Stundenkilometern operiert werden. Das belarussische Innenministerium hat nun angekündigt die Strecken besser überwachen zu wollen. Am 31. März soll es sogar zu einem Schusswechsel gekommen sein, als die Partisanen einen Schaltschrank im Südosten des Landes angezündet hatten. Offenbar werden in Belarus mutige Partisanen auch weiter dafür sorgen, den Russen so viele Knüppel zwischen die Beine zu werfen, wie sie können.