Während der Krieg in der Ukraine weiter tobt, hat Deutschland nun entschlossen 40 russische Spione auszuweisen. Dies ist allerdings nur ein Tropfen auf den heiße Stein. Experten vermuten, dass seit dem Start der Ukraine-Invasion in Deutschland rund 2.000 geheime Agenten des Kreml sensible Daten von Personen oder wichtigen Einrichtungen sammeln. Nun hat Deutschland also begonnen diese Spione zu unerwünschten Personen zu erklären - aber, müssen wir nun mit einer harten Gegenreaktion Putins rechnen?
Wie zuletzt durchgesickert war, soll der deutsche Bundeskanzler damit gedroht haben, bis zu 100 russische Geheimdienstmitarbeiter auszuweisen. Am Ende hat man sich dann jedoch zunächst auf 40 Personen geeignet, die vorgeblich diplomatischen Aufgaben nachgehen, doch wohl vorwiegend nachrichtendienstlich tätig sind. Man darf jedoch erwarten, dass das Vorgehen der deutschen Regierung eine Reaktion von Seiten Moskaus verursachen könnte. Im Auswärtigen Amt wird deshalb noch um ein "Entscheidungspaket" beraten. Unter anderem geht es dabei um den Entzug von Akkreditierungen russischer Botschaftsmitarbeiter. "Es wäre nicht zweckmäßig, dass wir Maßnahmen vorab ankündigen", hatte die Behörde zuletzt erklärt.