Die Enthüllungsdoku "Leaving Neverland" hat Anfang 2019 für Aufsehen, bestürzte Fans und erboste Angehörige des verstorbenen Michael Jackson (1958-2009) gesorgt. Zwei Männer, Wade Robson und James Safechuck, behaupten in der zweiteiligen Sendung, dass der verstorbene Musiker sie mehrfach missbraucht habe, als sie noch kleine Kinder waren. Nun scheint es laut der US-Seite "TMZ" tatsächlich möglich, dass eben jene Vorwürfe doch noch einmal vor Gericht landen könnten.
Möglich mache dies demnach eine Gesetzesänderung im US-Bundesstaat Kalifornien, die die Verjährungsfrist für sexuellen Missbrauch von Kindern verlängert. Durch diese Änderung würden auch die vermeintlichen Vergehen des King of Pop gegen Robson und Safechuck wieder in die juristisch relevante und damit auch strafbare Zeit fallen.
Die VorgeschichteRobson hatte die Jackson-Familie im Jahr 2013 auf über 1,5 Milliarden Dollar (rund 1,36 Milliarden Euro) Schadenersatz verklagt. Sein Vorwurf: Der verstorbene Sänger habe ihn über den Zeitraum von sieben Jahren sexuell missbraucht, als er noch ein Kind war. Rund zwei Jahre später wurde der Fall jedoch zu den Akten gelegt.