Am 17. November jährte sich der Todestag von Jens Büchner (1969-2018) zum ersten Mal. Am kommenden Samstag, den 23. November ab 20:15 Uhr, strahlt der TV-Sender VOX ihm zu Ehren eine vierstündige Dokumentation aus. "Jens Büchner - Auf den Spuren eines Auswanderers" begleitet seine beiden erwachsenen Töchter Jenny (27) und Jessica (24) aus erster Ehe, die gemeinsam mit einem Kamera-Team die wichtigsten Lebensstationen Büchners besuchen. "Wir wollen auf Spurensuche gehen", sagt Jenny über die Dreharbeiten. Damit ihr Vater ihnen noch einmal nahe sein kann.
"Mich würde interessieren, wie es dazu kam, dass Jens auf einmal zum 'Malle-Jens' wurde", fügt Jenny hinzu. Und ihre Schwester ergänzt: "Für mich ist wichtig herauszufinden, was er die ganzen Jahre gemacht hat, weil ich ja so wenig mitbekommen habe." Sie habe nur die erste Folge "Goodbye Deutschland" mit ihrem Vater gesehen, danach habe sie sich die Sendung nicht mehr anschauen können.
Freud und Leid innerhalb weniger TageJenny, die nur wenige Tage nach der Geburt ihres eigenen Sohnes Carl die Nachricht erhielt, dass ihr Vater im Sterben liege, konnte sich genauso wie ihre Schwester Jessica noch von ihm in einem Krankenhaus auf Mallorca verabschieden: "Er hat uns in den Arm genommen, er hat wirklich noch mitbekommen, dass wir da sind und uns gesagt, dass er uns liebt", berichtet Jenny. Der Kontakt war zuvor zwar nicht komplett abgerissen, aber nach Büchners Abschied nach Mallorca zehn Jahre lang zumindest stark eingeschränkt. Ihr Vater habe sich nur selten gemeldet.