Nachdem die Kämpfe in Irpin vorbei sind, wird das Ausmaß der Zerstörung deutlich. Löcher klaffen in den Fassaden vieler Häuser, die Fensterscheiben sind zu Bruch gegangen und auf den Straßen sammeln sich ausgebrannte Autos. Einst hatte Irpin 60.000 Einwohner, nun sollen nur noch 5.000 Zivilisten im Ort ausharren.
"Wir haben uns mehr als einen Monat im Keller versteckt“, erzählt eine junge Mutter. Gemeinsam mit ihrer Tochter wird sie nun evakuiert. Rettungskräfte bergen nun alte und verletzte Menschen aus den Häusern der Stadt. Doch noch immer droht Gefahr. Blindgänger und nicht explodierte Minen liegen überall im Ort herum. Trotzdem sind die Ukrainer stolz, dass sie den Ort zurückerobern konnten. Ab sofort wird Irpin deshalb zu einem Symbol der Hoffnung, die die erfolgreiche Gegenwehr der Ukraine belegt.