Der 56-Jährige war im Jahr 1985 zur Bundeswehr gekommen und hatte dort eine Offiziersausbildung und dann danach das Training zum Kampfpiloten absolvierte. In dieser Zeit flog der Offizier unter anderem die Jets Phantom II und die MiG-29. Die russischen Flugzeuge hatte die Bundeswehr nach der Wiedervereinigung aus den Beständen der DDR-Streitkräfte übernommen. Zudem ist Gerhartz auch Pilot des Eurofighters. Im Jahr 2020 hatte er den Generalstabslehrgang an der Führungsakademie der Bundeswehr bestanden. In Afghanistan war er 2009 Aufklärungsmissionen im Tornado geflogen. Seitdem war Gerhartz in verschiedenen Posten beim Kommando der Luftwaffe tätig. Im Verteidigungsministerium war er unter anderem als Büroleiter des früheren Generalinspekteurs Volker Wieker eingesetzt gewesen. Seit 2018 bekleider Gerhartz seine aktuelle Position als Chef der Luftwaffe. Mit gerade einmal 52 Jahren, war er beim Antritt der Stelle jünger als alle seine Vorgänger. Nun muss Gerhartz seine Fähigkeiten also beim Aufbau einer moderen Luftwaffe unter Beweis stellen. Man darf gespannt sein, wie er diese Aufgabe bewältigen wird.