Kurze Zeit später nahm er es mit einem ganz Großen der Branche auf: In "Twins - Zwillinge" (1988) und "Junior" (1994) spielte er an der Seite von Arnold Schwarzenegger (72) und wurde für Tim Burtons (61) "Batmans Rückkehr" (1992) zum Pinguin-Bösewicht. Damit ist er der beste Beweis dafür, dass nicht nur muskelbepackte Adonis-Verschnitte durch Hollywoods Traumwelten schwirren und Erfolg haben.
Wo stünde die Independent-Filmkultur ohne ihn?Apropos Erfolg: Vor allem als Produzent machte und macht DeVito Karriere. Er hat Quentin Tarantinos (56) "Pulp Fiction" (1994) mitproduziert, Steven Soderberghs (56) "Out of Sight" (1998) mit George Clooney (58) und "Erin Brockovich" (2000) mit Julia Roberts (52) - letzterer wurde sogar für einen Oscar als Bester Film nominiert. Gerade die Independent-Filmkultur hat dem 75-Jährigen einiges zu verdanken. Denken wir nur an "Der Mondmann" (1999) mit dem sonst so klamaukigen Jim Carrey (57). Es geht darin um DeVitos früheren "Taxi"-Kollegen Andy Kaufman (1949-1984), der in jungen Jahren an Krebs starb.
Ein Golden Globe, ein Emmy, eine Goldene Kamera, eine Oscar-Nominierung und ein Stern auf dem Walk of Fame: Danny DeVito, Sohn italienischstämmiger Eltern, ist Teil der Traumfabrik Hollywood - und er weiß wie sie funktioniert.
In "L.A. Confidential" (1997) bringt er es als Klatschreporter Sid Hudgens auf den Punkt: "Kommen Sie nach Los Angeles. Die Sonne scheint hell, die Strände sind weit und einladend. Sie können all das haben. Und wer weiß, vielleicht werden Sie entdeckt und werden Filmstar. Das Leben ist gut in Los Angeles, es ist das Paradies auf Erden - ha ha ha ha, das behaupten sie zumindest."