Stoltenberg sagte zu der Ankündigung zum Truppenrückzug, Russland habe "wiederholt über seine Absichten gelogen". "Wir können Russland also nur nach seinen Taten beurteilen, nicht an seinen Worten." Die USA hatten bereits am Dienstag gewarnt, es handele sich nicht um einen "Rückzug" russischer Truppen, sondern um eine "Neupositionierung". Es drohe eine "Großoffensive gegen andere Regionen in der Ukraine".
Der Nato-Generalsekretär sagte weiter, es habe "wenig Bereitschaft von der russischen Seite" gegeben, "eine politische Lösung zu finden".