Zuletzt hatte Kreml-Despot Wladimir Putin angekündigt, dass sich die russischen Truppen aus bestimmten Gebieten der Ukraine zurückziehen werden. Stattdessen sollen nun die Separatistengebiete im Osten der Ukraine befreit werden. Wie der US-Geheimdienst bestätigt, haben sich die russischen Truppen nun auch aus der Region um das stillgelegte Kernkraftwerk Tschernobyl zurückgezogen. Doch dort sollen offenbar einige von Putins Soldaten sich die potenziell tödliche Strahlenkrankheit zugezogen haben.
In der aktuellen Ausgabe des britische Nachrichtenportal "Metro" kann man zur Zeit lesen, dass angeblich zahlreiche russische Soldaten in Bussen in eine Klinik im weißrusssichen Gomel eingeliefert wurden. Bei den Soldaten soll es sich um Truppen handeln, die in den letzten Tagen in der Umgebung des 1986 havarierten Kernkraftwerks Tschernobyl eingesetzt waren. Offenbar sind zahlreiche russische Soldaten bei diesem Einsatz verstrahlt worden. Bei Facebook schreibt ein Mann namens Yaroslav Yemelianenko: "Eine weitere Gruppe bestrahlter russischer Terroristen, die die Tschernobyl-Zone eroberten, wurde heute in das belarussische Zentrum für Strahlenmedizin in Gomel gebracht." Auch mehr als 30 Jahre nach der Katastrophe von Tschernobyl ist ein Aufenthalt in der Todeszone rund um das ehemalige Kernkraftwerk hochgefährlich. "Es gibt Regeln für den Umgang in diesem Bereich. Sie sind Pflicht, denn Strahlung ist Physik – sie funktioniert ohne Rücksicht auf Status oder Schultergurte", erklärt Yemelianenko. "Mit minimaler Intelligenz im Kommando oder bei den Soldaten hätten diese Folgen vermieden werden können", schreibt der Experte und verteilt einen ordentlichen Seitenhieb auf die russischen Befehlshaber.